Mos Ersatzbank | MoAuba ist der Endgegner (und Weltmeister)
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MoAuba ist der Endgegner (und Weltmeister)

Bild: FIFA via Getty Images

Die FIFA 19-Saison hat einen neuen Weltmeister gefunden – und damit auch ein Ende. Mohammed ‘MoAuba’ Harkous sicherte sich als erster Deutscher den Titel beim FIFA eWorld Cup in London. Im großen Finale besiegte er den vorherigen Weltmeister Mosaad ‘Msdossary’ Aldossary mit 3:2. Zusätzlich zu dem Pokal nimmt MoAuba 250.000 Dollar Preisgeld mit nach Hause. “Ich habe Dossary besiegt, das ist verrückt, Mann”, kommentierte MoAuba gewohnt lächelnd nach seinem Triumph. Nur um dann trocken festzustellen: “Tekkz ist bei Weitem der beste FIFA 19-Spieler, aber er hat es hier nicht gepackt. Ich hab’s gepackt.”

Bild: FIFA via Getty Images

Der Weg ins Finale führte für den Deutschen vorbei an Nicolas ‘nicolas99fc’ Villalba – der Spieler, der dem Bremer dauerhaft Probleme machte bei den Turnieren. Bei den Playoffs in Berlin unterlag MoAuba noch deutlich mit 2:7, diesmal dominierte er ihn im Halbfinale des FIFA eWorld Cups. Ein starkes Comeback von Nicolas und das daraus resultierende Elfmeterschießen sorgte für extreme Spannung. Nach je zwei verschossenen Elfmetern nahm die Entscheidung Fahrt auf und fiel zu Gunsten von MoAuba aus. Damit lebte die Chance auf den ersten deutschen FIFA-Weltmeister weiter. Mental unterstützt wurde er von allen anderen fünf deutschen Pros, die sich für die Weltmeisterschaft qualifizieren konnten. Sie saßen in der direkten Nähe, um MoAuba zuzujubeln.

Bild: FIFA via Getty Images

MoAubas Gegner, der FIFA 18-Weltmeister Mosaad ‘Msdossary’ Aldossary kickte unter anderem den weiteren Bremer im Turnier, Michael ‘MegaBit’ Bittner aus dem Wettbewerb. In seinem Halbfinale spielte er den Franzosen Fouad ‘Rafsou’ Fares mit guter Leistung im Rückspiel aus und sicherte sich die Möglichkeit, der erste back-to-back Weltmeister der Fußballsimulation zu werden. Sein Coach, Spencer ‘Gorilla’ Ealing schien durchaus positiven Einfluss zu haben, denn Msdossary spielte erneut unglaublich konstant.

Das große Finale begann mit einem 1:1 auf der Xbox, der “Auswärts-Konsole” von MoAuba. Damit war die Ausgangslage für das Rückspiel gut. Selten zeigte der Bremer Spieler eine so dominante Leistung über drei Turniertage hindurch. Vor allem seine Antizipation und die Konsequenz bei Zweikämpfen untermauerten sein überragendes Spiel. Nach dem 2:0 im Rückspiel machte MoAuba klar, dass an ihm nichts mehr vorbeiführt. Msdossary kam noch zum Anschlusstreffer nach einer Ecke, fand aber letztendlich zu wenige Lücken in der überraschend gut sortierten Defensive von MoAuba. Die letzten verbleibenden Spielminuten sicherte der Bremer den Ball und ließ keine Zweifel daran, dass er den Titel Weltmeister verdient.

Wolf ohne Biss

Den anderen deutschen Teilnehmern fehlte teilweise der Biss gegen die Gegner. So hatte der junge Wolf Dylan ‘DullenMIKE’ Neuhausen bereits nach Tag eins keine Chance mehr auf die KO-Phase. Ebenfalls schwer tat sich Erhan ‘Dr. Erhano’ Kayman, der eine starke Saison gespielt hatte, beim FeWC aber nicht an seine Leistung anknüpfen konnte. Für Tim ‘TheStrxngeR’ Katnawatos vom FC Basel war ebenfalls in der Gruppenphase Schluss. Nur Niklas ‘NRaseck’ Raseck spielte sich wie auch MegaBit wie im vergangenen Jahr aus der Gruppe heraus. Mit einem 3:6 gegen Rafsou war für ihn sein Endgegner im Viertelfinale gefunden.

Bild: FIFA via Getty Images

Neben den deutschen Teilnehmern, die aus dem Turnier ausschieden, durften einige internationale Hochkaräter die KO-Phase nur noch am Bildschirm verfolgen. Besonders überraschend das Versagen des jungen Engländers Donovan ‘F2Tekkz’ Hunt, der in seinem letzten Gruppenspiel auf Michael ‘MegaBit’ Bittner traf. Der Deutsche brauchte den Sieg, für Tekkz ging es um den vierten Platz in der Gruppe. Die Begegnung entschied MegaBit schließlich für sich, damit die Entscheidung pro MegaBit, für Tekkz war Schluss. So fand die Titelträumerei nach einer unglaublichen Saison für Tekkz ein enttäuschendes Ende.