Mos Ersatzbank | Die Überraschungs-Gruppe – FeWC Gruppe D
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Die Überraschungs-Gruppe – FeWC Gruppe D

Bild: FIFA

Corentin ‘Maestro’ Thuillier gehört zu den besten Spielern auf der Playstation. Der Franzose gewann unter anderem den eNations Cup, weshalb er sich mit Platz zwei in der Weltrangliste für den FIFA eWorld Cup qualifizierte. Maestro sicherte sich in dieser Saison unter anderem den PS4-Titel beim sechsten FUT Champions Cup in London. Für den Gesamtsieg reichte es im anschließenden Cross-Console-Final nicht. Der Franzose hat die Qualität, die es braucht, um Titel zu gewinnen und wird auch beim FeWC zu den Spielern gehören, die man im Auge behalten sollte. Von ihm ist eine starke Leistung zu erwarten.

Vorjahresfinalist Stefano ‘Pinna97’ Pinna ist der einzige Belgier im Turnier. Mitten in der Saison hatte Pinna noch eine Pause gemacht, weil die Belastung zu hoch wurde. Dennoch zählt der PS4-Weltmeister, der beim vergangenen FeWC nur Mosaad ‘Msdossary’ Aldossary unterlag, weiterhin zu den stärksten Spielern auf der Konsole. Aktuell ist Pinna ein Free Agent, zuvor spielte er für PSV Eindhoven. Bei der Weltmeisterschaft kann er mit einer starken Leistung für sich werben.

Die Amerikaner beim FeWC

Mit dem Pokal des Continental Cups in Paris machte sich Joksan ‘Joksan’ Redona in dieser Saison einen Namen. Sein Auftakt in die Spielzeit war großes Kino, mit gutem FIFA sammelte er sich seine Punkte zusammen. FIFA 19 scheint dem Amerikaner zu liegen, deshalb ist auch beim FIFA eWorld Cup mit ihm zu rechnen. Im hochwertigen Teilnehmerfeld steht er  nicht ganz oben, das Erreichen der KO-Phase sollte ihm trotzdem eher leicht fallen.

Als erster Sieger der neu eingeführten eChampions League reist Chris ‘Didychrislito’ Holly nach London. Der Amerikaner ist  häufig für Turniere qualifiziert, hatte sich aber nur einmal wirklich durchsetzen können in dieser Saison. Legendär ist einer seiner Aufrufe über den Zustand des Gameplays, der auf Twitter dokumentiert wurde. Die Erwartungshaltung ihm gegenüber ist eher mäßig.

Geheimfavorit aus Brasilien

Bei den Playoffs spielte Flavio Almeida ‘Fifilza’ Brito stark auf. Der Brasilianer musste sich bei den Playoffs im Südamerika-Duell gegen Nicolas ‘nicolas99fc’ Villalba geschlagen geben, unterlag allerdings auch nur mit einem Tor (0:1). Allein dieses Spiel zeigt die Qualität von Fifilza. Denn sich nur ein Gegentor in insgesamt 180 Minuten gegen den besten Playstation-Spieler zu fangen, ist beeindruckend. Der Platz 10 der Welt wird beim FeWC weit kommen, wenn er es schafft, seine Leistung erneut so abzurufen. Die spielerische Qualität hat er in jedem Fall.

Neben Diogo ‘tuga’ Pombo ist Gonçalo ‘RastaArtur’ Pinto der zweite Portugiese beim FeWC. In der vierten Gruppe ist er als Außenseiter zu sehen. Anders als sein Landsmann tuga machte RastaArtur international weniger auf sich aufmerksam. National holte er bereits fünf mal die Meisterschaft. Hierzu ist zu sagen, dass die Dichte an starken Spielern in Portugal eher gering ist, wie auch die Weltrangliste zeigt (nur vier portugiesische Spieler in der Top 64 auf beiden Konsolen). RastaArtur kann beim FeWC vor allem eins: überraschen.

Ehemaliger deutscher Meister mit Glück

Henrique ‘Zezinho’ Lempke vertritt Team Gullit beim FeWC. Der 19-Jährige taucht seit der vergangenen Saison regelmäßig bei Turnieren auf. Der richtig große Wurf gelang ihm, wie bislang allen Spielern des Team Gullits, noch nicht. Deshalb stellt die Weltmeisterschaft für ihn eine Chance dar, sich im wichtigsten Wettbewerb des Jahres zu zeigen. Mit Blick auf seine Gegner fällt es allerdings schwer zu glauben, dass ihm ein Durchmarsch gelingen wird. Ein Kandidat für das Mittelfeld der Gruppenphase!

Mit etwas Glück schaffte es Tim ‘TheStrxngeR’ Katnawatos vom FC Basel zur Weltmeisterschaft. In den Monaten vor der WM hatte er mit Leistungsschwankungen zu kämpfen, zeigte auch bei den Playoffs nicht sein eigentliches Potenzial. Mit etwas Glück und durch seine starke erste Saisonhälfte reichte es für TheStrxngeR gerade so zum FeWC. Dort wird er zeigen müssen, dass mit dem ehemaligen deutschen Meister zu rechnen ist.